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Der Berg Monte Smith und die Akropolis von Rhodos
Im Südwesten der Stadt erhebt sich ein Hügel
(111m), der Monte Smith. Von hier aus haben Sie einen Ausblick, auf die gesamte
Stadt, weit entlang der Westküste und bei klarer Sicht, bis hin zur Insel
Symi und zur türkischen Küste. Der Namensgeber des Berges, war der
gleichnamige, britische Admiral. 1802 war dieser auf Rhodos mit seinen Truppen
stationiert, um während des napoleonischen Ägypten-Feldzuges, den
östlichen Teil des Mittelmeeres, zu sichern.
Während der italienischen Besatzungszeit nannte man
diesen Berg Monte San Stefano. Heute hat er seinen ursprünglichen Namen
wieder zurück. Auf dem Monte Smith, befand sich in der Antike die Akropolis
der Stadt Rhodos. Derzeit, war diese noch komplett innerhalb der Stadtmauern.
Damit war die Stadtmauer, um ein vielfaches länger, als später im
Mittelalter.
In den drei Jahrhunderten vor Christi Geburt, lebten
innerhalb der antiken Stadtmauer über 60.000 Menschen. Im Vergleich dazu,
heute leben in der gesamten Stadt Rhodos weniger als 50.000 Einwohner. Von den,
in der Antike gebaute Denkmälern, ist heute nicht mehr viel, erhalten. Am
höchsten Punkt des Berges, befinden sich einige Überreste, eines
Tempels, zu Ehren Athena und Zeus. Was weiterhin, zu sehen ist, sind die drei
Säulen, eines Apollo geweihten Tempels, welche die Italiener, wieder
aufgerichtet haben.
Unterhalb davon rekonstruierten Sie das Theater. Hier finden
heute 800 Menschen Platz. Dies soll, der Hörsaal der berühmten
Rhetorikschule, die auch römische Politiker, wie Cäsar und Cicero
besucht haben sollen, gewesen sein. Einige Meter unterhalb des Theaters, haben
die Italiener das alte Stadion rekonstruiert. Von der antiken Sportstätte
waren nur noch einige wenige Reihen in der Rundung des Stadions, erhalten
geblieben. Heute kann man sich gut vorstellen, wie das 190 m lange und 35 m
breite hellenistische, Stadion, ausgesehen haben mag.
Diese Aufnahmen sind vom Januar 2007. Im Hintergrund Schnee
auf dem Taurusgebirge in der Türkei.
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